St. Lambertus Erkelenz

Ortsausschuss St. Lambertus Erkelenz

Der Ortsausschuss von St. Lambertus-Stadt lädt nach der Vorabendmesse
am 14. Oktober 2017 gegen 18.00 Uhr zu einem zünftigen Oktoberfest ein.

O`zapft is   …

und dazu gibt es herzhafte Speisen wie Weißwurst, Leberkäse etc.,Spiel, Spaß und ein abwechslungsreiches Programm für Groß und Klein warten auf Sie.

Für schwungvolle Musik sorgt die Band des Musikvereins Erkelenz.

Wir freuen uns auf einen fröhlichen Abend mit zahlreichen Besuchern.

Ortsausschuss
St. Lambertus-Stadt


 

 

Das Rosenkranzgebet in unserer Pfarrkirche St. Lambertus Erkelenz

Im Pfarrbrief und in den Aushängen im Schaukasten steht am Schluss jeder Gottesdienstordnung: Rosenkranzgebet: Montag – Freitag um 17.30 Uhr.

Leider sind kaum Beter anwesend...

Welche Ursachen oder Überzeugungen mag diese Enthaltsamkeit haben? Dafür gibt es sicher mehrere Gründe. Man weiß den ursprünglichen Sinn dieses alten Gebets nicht mehr zu schätzen, es ist nicht eingeübt, und so kennt man es nicht mehr. Das Rosenkranzgebet nimmt das Leben Jesu in seinen Betrachtungen betend auf. Der Beter bittet die Gottesmutter um Begleitung durch sein Erdenleben, so wie sie ihren Sohn auf seinem irdischen Lebensweg begleitet hat. In diesem Jahr wird in Fatima des 100. Jahrestages der Erscheinungen Marias an die drei Hirtenkinder gedacht. Damals 1917 war der 1. Weltkrieg auf dem Höhepunkt mit seinen verheerenden Folgen. Maria hat die Kinder wiederholt aufgefordert: "Betet den Rosenkranz".

Im 2. Weltkrieg, in der Nazizeit, wurden Pilger, die unterwegs zum heimatlichen Wallfahrtsort waren, am Ortsausgang abgefangen und aufgefordert umzukehren. Sie sollten an die Arbeit gehen; zum Beten wäre jetzt keine Zeit.

Ist Zeitmangel auch heute ein Grund dafür, dass wir nicht mehr den Rosenkranz beten?

Zeitzeugen können sich noch an dieses Grauen erinnern und wünschen sich diese Zeiten nicht wieder zurück. Auch heute leben wir wieder in unruhigen Zeiten mit Kriegen, Verfolgungen, Vertreibungen und dem Machtmissbrauch der Führenden. Papst Franziskus hat einmal vom 3. Weltkrieg gesprochen, der auszubrechen droht… Die Mahnung der Gottesmutter gilt von daher auch heute: "Betet den Rosenkranz!"

Herzliche Einladung also zu diesem Gebet!

Für die treuen Rosenkranzbeter und -beterinnen
Hildegard Wittchen

GEDANKEN ZUM GEBET –

Neulich hörte ich in der Morgenandacht solche konkreten Worte zum Gebet, dass ich, davon berührt dachte – besser kann ich eine Situation und gleichzeitig eine Einladung zum Gebetskreis mit meinen eigenen Worten nicht darstellen.

Quelle: (katholisch: Kirche in WDR 5 | 07.09.2017 | 05:05 Uhr |Dr. Meike Wagener-Esser)

EINHÖRNER

Guten Morgen!

Einhörner – die gibt es nicht, aber sie sind überall zu sehen. Also diese Fabelwesen finden sich auf Tassen, Mützen, Kleidung und ungezählten anderen Alltagsgegenständen. Ich habe sie nicht nur auf Kinderartikeln gesehen, sondern auch in der Erwachsenenwelt. Eine ganze Gruppe Motorradfahrer fuhr an mir vorbei und alle trugen Einhornrucksäcke. Und in den USA kann man sogar einen Einhorn-Frappuccino kaufen, das ist ein Getränk aus gefrorenem Milchshake und einem Cappuccino.

Ist das nur eine Mode oder warum breitet sich eine solche Figur aus der

Fabelwelt so aus?

Forscher haben herausgefunden, dass eine Gesellschaft dann in Fantasiewelten mit Fabelwesen flüchtet, wenn die reale Welt sehr unsicher geworden ist.

Ja, klar, das leuchtet mir ein: Terroranschläge, die sogar unsere Städte nicht verschonen, ein neuer amerikanischer Präsident, der unberechenbare Politik macht, Parteien, die Fremdenfeindlichkeit schüren. Das Sicherheitsgefühl vieler Menschen in unserem Land ist massiv gestört. Dort aber, wo Verunsicherung um sich greift, ist Realitätsflucht eine Möglichkeit, mit der Situation umzugehen.

Ich weiß zwar nicht, ob der Einhorn-Boom ein Ausdruck solcher Fluchtwelle aus dieser realen Welt in eine Fantasiewelt ist, aber Menschen flüchten in rosa Traumwelten, weil sie sich ohnmächtig fühlen. Die Medienpsychologie spricht hier vom "Eskapismus": Menschen fliehen in eine Rolle, weil sie dem Druck der Wirklichkeit nicht mehr standhalten. Früher hätte man auf die Not von solch einen Druck reagiert mit dem Hinweis:

"Not lehrt beten!" Nur greift das heute kaum noch.

Mit dem Gebet können viele Menschen, die ich spreche, nichts mehr anfangen. Auch in der Not und unter Druck nicht mehr. Ich finde den Satz auch unangemessen, unterstellt er doch, dass es nur einen wahren Grund für das Gebet gibt: die Notlage.
Was also tun? Mich in eine Traumwelt retten? Einfach abwarten?

Ich habe für mich den Satz "Not lehrt beten" einfach einmal verändert in "Beten tut Not". Damit lege ich den Focus auf das Gebet. Und wenn ich dann bete, ist es nicht die Reaktion auf den Druck, sondern ich werde selbst aktiv. Damit verändert sich meine Haltung zu den Dingen: Ich halte sie Gott hin, ich gebe von dem, was ich nicht kann, ab. Das erfordert allerdings Vertrauen.
Wie das geht? Vertrauen hat für mich mit Loslassen zu tun: Ich lasse die Dinge los, die mich überfordern, die ich nicht kann. Ich überlasse mich damit einem anderen, nämlich Gott. Vor ihm brauche ich nichts ausblenden, wegdrücken, da muss ich nicht fliehen in eine Traumwelt. Ich darf alles und jedes beim Namen nennen, so wie es ist, wie ich es sehe. Mit dem Gebet gebe ich mich nicht in eine abgeschottete Fabelwelt. Ich richte mich aus auf Gott und die Welt, in der ich eine aktive Rolle spielen darf.
Aus Gladbeck grüßt Sie Meike Wagener-Esser

Können diese Gedanken auch Sie erreichen? Dann dazu eine herzliche Einladung in unseren ökumenischen Gebetskreis.

Ökumenischer Gebetskreis

Ich kann so kommen wie ich bin –

Gemeinsam beten – wenn nicht jetzt – wann dann?

Zu dieser Möglichkeit der Gemeinschaft lädt der Ökumenische Gebetskreis immer am ersten Donnerstag im Monat von 19.30 bis 21.00 Uhr in die Krypta von St. Lambertus (im Oktober am 05.10.) ein!

Den Aushang finden sie auch im Schaukasten: CURSILLO lädt ein zum Gebet.

Eine gute Zeit wünscht Ihnen
Inge Berbuer

 

Adventsbasar – Fundgrube:

Bald ist es wieder soweit

Annahme-Termine

Wir sammeln wieder für die Fundgrube des Adventsbasars gut erhaltene, verwendbare Dinge und Gegenstände: z.B. Bücher, Porzellan, Kinderspielsachen.

Bitte unbedingt nur saubere Sachen abgeben, die auch wirklich angeboten werden können.

Bitte keine Kleidung, Lampen, Schuhe, Inliner, Skier, Bilder mit / ohne Bilderrahmen!

Abgabeort: Zugang zum Pfarrzentrum (siehe Hinweisschilder)

Bitte stellen sie die Gegenstände nicht einfach auf dem Pfarrgelände ab, sondern geben alles persönlich zu den genannten Terminen im Pfarrkeller ab.

Es bedankt sich ganz herzlich

Im Namen des Fundgruben - Teams J. Deselaers

Annahme- Termine:

Dienstag             31.10.2017, 11.00 Uhr bis 13.00 Uhr

Donnerstag         02.11.2017, 17.30 Uhr bis 19.30 Uhr

Dienstag             07.11.2017, 11.00 Uhr bis 13.00 Uhr

Donnerstag         09.11.2017, 17.30 Uhr bis 19.30 Uhr

Dienstag             14.11.2017, 11.00 Uhr bis 13.00 Uhr

Donnerstag         16.11.2017, 17.30 Uhr bis 19.30 Uhr

Dienstag             21.11.2017, 11.00 Uhr bis 13.00 Uhr

Donnerstag         23.11.2017, 17.30 Uhr bis 19.30 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

Versammlung

Die Versammlung für alle Mitglieder der Frauengemeinschaft findet statt am Dienstag, dem 26.09. um 15.00 Uhr im Sitzungsraum Kolpinghaus statt.

Änderung!
Die Versammlung für alle Mitglieder der Frauengemeinschaft findet – anders als im Programm angegeben! - am Dienstag, dem 24.10. um 15.00 Uhr im Sitzungsraum Kolpinghaus statt (nicht am 31.10.!).

 

Fahrt zum Birgelener Pützchen

Am Mittwoch, dem 27.09. fährt die Frauengemeinschaft zum "Birgelener Pützchen". Die Abfahrt ist um 14.00 Uhr ab Westpromenade. Hierzu ist eine Anmeldung bis zum 25.09. bei Frau Salentin erforderlich.

 

04.10.2017   10.00 Uhr Erkelenz Frauenmesse

20.11.2017   9.00 Uhr bis etwa 17.30 Uhr
Besinnungstag in Puffendorf

Thema: Die Bibel – heilige Worte –
was bedeuten sie uns und mir persönlich?

Vorbereitet und geleitet wird dieser Tag von Pfarrer Salentin und mir. Wir fahren zusammen mit dem Bus um 9.00 Uhr ab ZOB in Erkelenz. Anmelden können Sie sich bei Frau Salentin: 02431-73957 möglichst bis 30.10.2017. Kosten für Bus und Verpflegung: 27,00 €.

Ihre Frauenseelsorgerin 
Barbara Felder

 

Schützenbruderschaft
Unserer lieben Frau 1418 Erkelenz e.V.

Die Schützenbruderschaft "Unserer lieben Frau 1418 Erkelenz" e.V. feiert am Samstag, dem 09.09.2017 in Erkelenz das Patronats- und Schützenfest in Verbindung mit der Burgkirmes.
Um 16.00 Uhr laden die Erkelenzer Majestäten, Schützenkönig Joseph Franßen und Schülerprinzessin Angelique Helpenstein, die auswärtigen Majestäten und Ehrengäste zu einem Umtrunk ins Pfarrzentrum ein.
Etwa 16.40 Uhr werden die Majestäten und Ehrengäste von den Schützenbruderschaften am festlich geschmückten Torbogen, Gasthausstr. 3, abgeholt und zur Messe in St. Lambertus geleitet, die um 17.00 Uhr beginnt. Die Schützenbruderschaft hat hierfür den Städtischen Musikverein Erkelenz verpflichtet, die Messe mitzugestalten.
Gegen 18.00 Uhr erfolgt die Niederlegung des Ehrenkranzes am Hauptportal der Pfarrkirche. Es folgt der Festzug (Zugweg: Kirchstr., Johannismarkt, Burgstr., Roermonder Str., Nordpromenade, Ostpromenade, Kölner Str., Markt (Parade), Kirchstr., Gasthausstr., Pfarrzentrum).
Circa 19.00 Uhr beginnt der Königsball im großen Saal des Pfarrzentrums mit musikalischer Unterhaltung durch Kurt Forg.

Die Schützenbruderschaft würde sich über viele Zuschauer und ein reges Interesse der Bevölkerung, insbesondere bei der Kranzniederlegung und Parade sowie beim Besuch des Königsballs, sehr freuen.

Aktive der Schützenbruderschaft
Foto: Günter Passage

Einladung zur Besichtigung der Kläranlage in Erkelenz

Am 14. September 2017, um 10.00 Uhr
Treffpunkt: an der Kläranlage
41812 Erkelenz,               
Marienweg 100

Anmeldung bis 07.09. 2017 erforderlich.

Hülser 02431 5151 oder
E-Mail: kab-erkelenz@t-online.de
Bömer 02431 4790

Eine Kläranlage, auch Abwasserreinigungsanlage (ARA) genannt, ist eine technische Anlage zur Reinigung von Abwasser. Zur Entfernung der verunreinigenden Bestandteile der Abwässer werden mechanische (auch physikalische genannt), biologische und chemische Verfahren eingesetzt. Da diese Verfahrensarten nacheinander in verschiedenen Reinigungsstufen eingesetzt werden, nennt man moderne konventionelle Kläranlagen "dreistufig".

Die erste Kläranlage auf dem europäischen Festland wurde 1882 in Frankfurt am Main in Betrieb genommen.

Die Stadt Erkelenz ist nach dem Landeswassergesetz abwasserbeseitigungspflichtig, d.h. sie ist für die ordnungsgemäße Sammlung, Ableitung und Behandlung des im Stadtgebiet anfallenden Abwassers verantwortlich. Die dazu erforderlichen Aufgaben nimmt der Abwasserbetrieb Erkelenz wahr.

Teilnahme an Herbstwallfahrt noch möglich 

 

Die St. Matthias-Bruderschaft Erkelenz (SMB) Stadt und Land lädt wieder sehr herzlich zur Herbst-Fußwallfahrt von Donnerstag, 5. Oktober bis Sonntag, 8. Oktober 2017
zum Apostelgrab des Hl. Matthias nach Trier, ein.

In Meditationen und Gebeten wird auf die Jahreslosung:

"EINMÜTIG IM GEBET" eingegangen.

Die Tagesetappen sind auch für nicht geübte Wanderer sehr gut zu bewältigen und führen durch die wunderschöne Natur der Eifel.
Interessierte können sich bis zum 3. September 2017 bei
Annemie Spiertz, Tel. 02431-9748051 anmelden oder kommen einfach gleich zur
Vorbesprechung, am 7. September 2017 um 18.30 Uhr ins Kolpinghaus zu der alle Teilnehmer herzlich eingeladen sind.

Theo Deselaers (Schriftführer)

Erkelenzer Schützenfest

Mit einer Neuerung begangen die Erkelenzer Schützen dieses Jahr ihr Patronatsfest. Das Programm wurde vom Sonntagvormittag in den Samstagabend gelegt. Am Kirmessamstag wurden die Majestäten zur Festmesse abgeholt, welche Pastor Werner Rombach mit der musikalischen Begleitung des Städtischen Musikvereins Erkelenz zelebrierte. Anschließend wurde am Ehrenmal an der Kirche feierlich ein Kranz zu Ehren der Gefallen niedergelegt. Es folgte ein festlicher Umzug durch die Innenstadt und um den Kirmesplatz herum. Die Zuschauer applaudierten bei der Parade am Markt. Im Anschluss feierten die Erkelenzer mit ihren befreundeten Bruderschaften aus Gerderath, Golkrath, Matzerath und Hetzerath im Pfarrzentrum den Königsball mit ihrem Schützenkönig Joseph Franßen sowie ihrer Schülerprinzessin Angelique Helpenstein. Für besondere Verdienste im Schützenwesen verlieh der Brudermeister Christian Helpenstein das Silberne Verdienstkreuz an Irmgard Dobiosch, Margret Franßen und Dieter Ilbertz.

 

Schützenkönig Joseph Franßen (2.v.r.) mit seiner Frau Margret und seinen Ministern Eva Thönissen (r.) sowie Gisela Schoenmackers,

Schülerprinzessin Angelique Helpenstein (2.v.l.)
mit ihren Ministern Anna-Lena und Jannik Schnalke,
Ehrengäste Pastor Werner Rombach
Diakon Michael Druyen

 
 
 
 
 
 
 
 
Ehrungen:

                                          

v.l. Schriftführerin Gabriele Kassner,
Margret Franßen,
Dieter Ilbertz,
Irmgard Dobiosch,
Brudermeister Christian HelpensteiN

 

 

Pfingstlager der Wölflinge

 

Ziel war die Jugendbildungsstätte Rolleferberg in Aachen Brand. Die Hinfahrt mit Zug und Bus war für alle spannend. Die Bildungsstätte wurde in bester Laune von allen erkundet. Vor dem Mittagessen wurden die Zimmer bezogen und das Gelände erforscht. Nachmittags fuhren wir gut gestärkt zu einer Kinder-Domführung nach Aachen. Zwei 12-jährige Kinder erklärten allen den Dom und wir konnten u.a. den Thron Karls des Großen besichtigen. Im Anschluss ging es in Kleingruppen mit einer Rallye durch die Stadt. So konnten wir uns in Ruhe verschiedene Brunnen von Aachen, das Rathaus und die schönen Gassen in Aachen anschauen. Mit dem Bus ging es wieder raus aus der Stadt zur idyllisch gelegenen Bildungsstätte. Auf dem Gelände gibt es einen kleinen Bach und ein Stück Wald, der nun den ganzen Abend von allen erkundet wurde. Egal ob Staudamm, Schiffchen bauen, Steine werfen oder einfach nur matschen: Der Abend gehörte der Natur. Sonntags haben wir nach dem Frühstück genauso weitergemacht. Es ist erstaunlich, dass mit wenig Dingen alle so zufrieden und glücklich waren! Kein Streit, keine Langeweile, nur gut gelaunte und ziemlich dreckige Wölflinge: Wunderbar! Alle Kinder haben ihren Messerführerschein gemacht und bestanden. Es wird sich in der Praxis zeigen, ob sie alles verstanden haben. Auf jeden Fall wurde schon fleißig geübt und auch ein paar Pflaster verteilt… Nachmittags sind wir dann durch einen angrenzenden Wald, vorbei an der Inde, nach Kornelimünster gewandert. Dort haben wir natürlich auch von der berühmten Eisdiele ein leckeres Eis für alle geholt. Das musste schon sein. Abends gab es für alle Stockbrot auf selbst geschnitzten Stöcken. Pfingstmontag haben wir tatsächlich verschlafen (zu viel frische Luft!) und es wurde vor dem Frühstück fast ein bisschen hektisch, um alles fertig zu bekommen. Tatsächlich hat es jedes Kind geschafft, den eigenen Koffer zu packen und zuzumachen. Froh gelaunt ging es dann auf den Heimweg. Wir haben eine tolle Zeit miteinander verbracht und es wurden viele neue Kontakte geknüpft.

 

 

Intercamp 2017 in Warendorf

Wieder einmal haben wir Pfadfinder uns zum alljährlichen Pfingstlager getroffen. Doch in diesem Jahr war alles anders als sonst: Es war unser erstes internationales Lager mit mehr als 3000 anderen Pfadfindern aus Europa und den USA. Dementsprechend aufgeregt waren wir Juffis, Pfadfinder, Rover, Leiter und unser Küchenteam, als wir uns mit knapp vierzig Mann auf den Weg nach Warendorf, einer Stadt im Münsterland, machten. Ein Vortrupp bestehend aus sechs Leuten hatte bereits am Donnerstag alle Zelte und sogar ein verhältnismäßig luxuriöses Waschbecken aufgebaut und so konnten sich die Nachreisenden in ein mehr oder weniger gemachtes Nest setzen. Um unser Waschbecken beneidete uns das gesamte Lager. Das Wetter am Freitag spielte mit und es dauerte nicht lange, bis sich unsere Juffi-Mädchen ein paar Schweizer aufgegabelt hatten. Da am Anreisetag noch kein Programm geplant war, konnten wir in aller Ruhe ankommen und uns mit den Bedingungen, einschließlich der Dixi-Klos, vertraut machen. Die hygienischen Bedingungen gestalteten sich allerdings als ganz annehmbar, da in nur zehn Minuten Fußweg ein Freibad war, wo wir alle duschen konnten. Nach dem obligatorischen Singen in der Jurte, diesmal leider ohne Lagerfeuer (wegen der Lagerregeln), ging es dann für uns alle ins Bett. Ausgeschlossen waren Jan und Christian von unseren Rovern, die sich als Security-Campstaff während der Nachtschicht beweisen mussten. Sie machten ihre Aufgabe so gewissenhaft, dass sie sogar ein Polizeiauto anhielten.

Der Samstag begann mit der Eröffnungszeremonie, bei der uns erst richtig klar wurde, wie viele Pfadfinder dreieinhalbtausend auf einem Haufen wirklich sind. Die unterschiedlichen Flaggen wurden gehisst und der Bürgermeister von Warendorf richtete ein paar warme Worte an die Versammelten. 3200 Pfadfinder auf der Eröffnungsfeier. Dann teilten wir uns schon in internationale Gruppen auf und erkundeten mit acht anderen Pfadfindern die Stadt anhand von Bildern und dazugehörigen Fragen. Irgendwann taten uns allen die Füße weh und so waren wir beinahe froh, als es nach ein paar Spielen zum Zelt ging. Den restlichen Tag verbrachten wir alle unterschiedlich, nicht Wenige beim Eis essen in Warendorf oder mit Besuchen bei den Schweizern. Einige versuchten auch, ihr Pfadfinderhalstuch gegen eines aus einem anderen Land zu tauschen. Insbesondere die rot-weißen Tücher aus Polen waren hier besonders beliebt. Am Sonntag mussten wir uns bereits früh für eine fünfzehn-Kilometer-Wanderung rund um Warendorf fertig machen, die wir dieses Mal nicht in internationalen Gruppen sondern im eigenen Stamm verbrachten. Bis zur Mitte der Strecke, wo es Kuchen gab, sangen wir alle möglichen Lieder, die uns einfielen. Nicht wenige andere Pfadfinder schlossen sich uns an und gaben mit uns "Fix you" und "Probiers mal mit Gemütlichkeit" zum Besten. Als wir "Biene Maja" sangen, hörten wir kurze Zeit später eine tschechische Gruppe das Lied in ihrer Sprache singen. So ging die Zeit schnell um und wir waren beinahe überrascht, als wir an der Mitte angekommen waren und den Kuchen genießen konnten. Dann wurde es immer heißer und der restliche Weg hat sich trotz bemerkenswerter Landschaft eher hingezogen. Wir alle waren froh, als wir endlich wieder unsere weißen Zelte und die schwarze Jurte erblickten und kalte Wassermelone genießen konnten. Danach fand ein Streetfood Festival statt, bei dem alle Trupps verschiedene internationale Spezialitäten für die anderen anboten. Unsere Currywurst war bereits nach 10 Minuten komplett verteilt – so groß war die Nachfrage. Aber auch an den anderen Ständen gab es tolle Dinge: vom Döner aus Deutschland (mit selbstgebautem Drehspieß), über Reibekuchen aus Polen und Tschechien, bis hin zu S’Mores aus den USA war alles dabei und hat alles lecker geschmeckt! Abends coverte eine Band aus deutschen Pfadfindern (Gentleman on the Road) Songs von Mumford and Sons und andere Lieder. Nachdem um 22 Uhr das letzte Lied gespielt wurde, widmeten sich die meisten von uns wieder dem internationalen Austausch mit mehr oder weniger gutem Englisch. Fakt ist, dass die Kommunikation funktioniert hat. Einige aus unserem Stamm verbrachten den späten Abend mit Singen und führten auch ohne Lagerfeuer die Gewohnheiten eines jeden Lagers fort. Begleitet von der Gitarre klingt selbst der schlechteste Gesang annehmbar. Und dann kam schon der Abreisetag. Schon vor der Abschlusszeremonie waren alle Zelte leer geräumt und die meisten persönlichen Sachen gepackt. Nach dem traditionellem Abschiedslied "Nehmt Abschied Brüder", das leider von CD abgespielt wurde, und ein paar "I. C. Intercamp, Intercamp is okay" Rufen, war der offizielle Teil des Lagers vorbei und wir gaben uns ans Abbauen der Zelte. Wir haben dann auch nochmal "Nehmt Abschied Brüder" gesungen, wie es sich gehört im Kreis und zur Gitarre. Damit fand dann das Camp für uns einen würdigen Abschluss! Während der Busfahrt nach Hause hat so manch einer den fehlenden Schlaf der letzten Nächte nachgeholt. Fazit: Viele Menschen und viel Trubel. Eine schöne Zeit gehabt, auch dank der sehr guten Verpflegung. Danke auch nochmal an Iris und Franz vom Küchenteam! Gerne wieder!

 

 

 

 

 

180 Jahre

Kevelaer Bruderschaft Erkelenz

Im Festjahr "375 Jahre Wallfahrt Kevelaer" feiert die Erkelenzer Kevelaer Bruderschaft ihr 180- jähriges Jubiläum.

Um die Weihnachtszeit 1641 betete der Händler Hendrick Busmann an einem Hagelkreuz auf dem Weg zwischen Geldern und Weeze. Dabei hörte er einen geheimnisvollen Aufruf: "An dieser Stelle sollst Du mir eine Kapelle bauen." Obwohl er arm war, baute er 1642 nach einem erneuten Anruf an der Stelle ein schlichtes "Heiligenhäuschen", in dem er ein "papierenes" Bildchen  "Unserer Lieben Frau" ausstellte. Dieses Bildchen hatte seine Frau von Soldaten aus Luxemburg auf Umwegen über einen in Haft befindlichen Leutnant erworben. Schon bald kamen viele Menschen aus Geldern und anderen Ortschaften, um an diesem Ort zu beten. Auch geschahen dort Wunder, die aufgezeichnet wurden. Um den Bildstock herum baute man

1654 die sechseckige prächtige Kapelle. Das kleine Gnadenbild ist bis heute dasselbe geblieben. Von da an kamen immer mehr Pilger zu dem Gnadenbild von Kevelaer und flehten um die Fürsprache der "Trösterin der Betrübten".-auch aus den Erkelenzer Landen. Vermutlich wurde die Kevelaer Wallfahrt damals von der Sakramentsbruderschaft durchgeführt. Am 06. September 1837, also vor 180 Jahren, erlaubte der Erzbischof von Köln, Clemens August Droste-Vischering, auf eine Erkelenzer Eingabe vom 05.09.1837 hin, den Erkelenzern die Durchführung einer Kevelaer Wallfahrt mit der Auflage, dass sie von einem Geistlichen begleitet werden und die Erlaubnis der weltlichen Behörden selbst beschafft werden müsse.

Das 50-jährige Jubiläum feierte die Bruderschaft 1887 mit der ersten Eisenbahnwallfahrt, zu der "400 Billets gedruckt" wurden. 1916 suchten 500 Kevelaer Pilger in den Kriegswirren des 1. Weltkrieges Trost und Zuflucht bei der "Trösterin der Betrübten".

Nachdem wegen des Krieges und den Quartier- und Verpflegungs-schwierigkeiten die offiziellen Wallfahrten von 1917/18 ausfielen, fand 1919 wieder eine Wallfahrt nach Kevelaer statt. Von 1922 an fand die Wallfahrt wieder jährlich statt, trotz der schwierigen wirtschaftlichen Lage.

Zum 100-jährigen Jubiläum 1936/37 rief der damalige Oberpfarrer Frings in einem Verkündigungsschreiben die Pfarrangehörigen auf Grund der politischen Lage eindringlich dazu auf, recht zahlreich an der Wallfahrt teilzunehmen. Aus Anlass des 100-jährigen Jubiläums stiftete die Bruderschaft die Marienstatue    - ein Werk  des Erkelenzer Künstlers F.X. Haak - auf dem Mutter-Gottes-Altar  der Lambertuskirche.

Von 1940 bis 1946 fielen die Wallfahrten auf Grund der politischen Verhältnisse aus. In dieser Zeit wurden allerdings die Pfarrangehörigen, "die nach Kevelaer reisen wollten" auf die planmäßigen Züge aufmerksam gemacht. An der ersten offiziellen Wallfahrt nach dem 2. Weltkrieg mussten am 12.09.1946 drei Sonderwagen (d.h. Güterwagen) der Eisenbahn eingesetzt werden.Von 1948 an pilgern die Fußpilger wieder jährlich nach Kevelaer. 1950 fiel allerdings die Fußwallfahrt aus. Seitdem wallfahren bis heute jedes Jahr Fußpilger zur Mutter der Betrübten an den Niederrhein.Neben den Fußpilgern machten sich in den 50er und 60er Jahren auch zahlreiche Zugpilger auf den Weg. Ab den 60er Jahren stiegen die Zugpilger in Busse um.Die Wallfahrten organisierten in den 50er Jahren Franz Glasmacher, Hermann Schiffer und Leni Schröder, in den 60er Jahren Hermann Schiffer, Konrad Gatzen, Leo Abels,  Gustav Overmann, Franz Wille und Josef Hirschauer.

Von 1968 an leitete Karl-Heinz Jopen als Präfekt bis zu seinem Tod 2009 die Wallfahrten. Hermann Schiffer unterstützte als Kassierer seine Arbeit.2009 übernahm dann Ingrid Bünger die Organisation der Kevelaer Wallfahrten.Die leitenden Pfarrer begleiteten die Zug-/Busprozessionen, während Kapläne die Fußpilger anleiteten.

"Gebe Gott auf die Fürsprache Mariens, dass die Lambertuspfarre aus ihren Kevelaer Wallfahrten auch künftig immer reichen Segen erfahren möge!"(Karl-Heinz Jopen)

 

AVE MARIA – AVE MARIA – AVE MARIA

         Marianische

Kevelaer Bruderschaft

           Erkelenz

 180 Jahre Marianische Kevelaer Bruderschaft Erkelenz

 

 

Liebe Freunde der Marienwallfahrt,

liebe Pilgerinnen und Pilger,

die 180. Fuß- und Omnibuswallfahrt der Marianischen Kevelaer Bruderschaft "St. Lambertus" Erkelenz zum Gnadenort der "Trösterin der Betrübten" nach Kevelaer steht an:

Die Jubiläums-Fußwallfahrt beginnt Mittwoch, den 13. September 2017, mit der Aussendungsmesse um 05.00 Uhr in "St. Lambertus" (danach ist Auszug) und endet am Freitag, dem 15. September 2017, gegen 19.00 Uhr mit dem Schlusssegen in "St. Lambertus".

Anmeldungen für die Fußwallfahrt nimmt bis zum 31. August 2017 entgegen:

Ingrid Bünger, In Tüschenbroich 69, 41844 Wegberg, Tel. 02434/4558.

Die Omnibuswallfahrt ist am Donnerstag, dem 14. September 2017, Abfahrt 08.15 Uhr ab ZOB (Zehnthofweg), Rückkehr gegen 19.15 Uhr (mehrere Haltestellen in Erkelenz).

Anmeldungen für die Buswallfahrt nimmt das Pfarrbüro, Johannismarkt, ab dem 01. August 2017 entgegen.

 

 

 

 

 


 

Vermietung Pfarrzentrum Erkelenz, Johannismarkt

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