St. Lambertus Erkelenz

Fronleichnam 2017

Am 15. Juni 2017 feiern wir in unserer Pfarrkirche St. Lambertus Erkelenz Fronleichnam – das Fest der Verehrung der Eucharistie.

In einer feierlichen Prozession wird Christus selbst in der Gestalt des Brotes, in einer Monstranz unter dem Baldachin durch die Straßen unserer Stadt Erkelenz getragen.

Wir beginnen mit einer hl. Messe um 8.30 Uhr in unserer Pfarrkirche und gehen vom Hauptportal der Kirche nach links in die Kirchstr., weiter in die Südpromenade, dann nach rechts in die Kölner Str. und geradeaus bis zum Konrad-Adenauer-Platz, wo zwischen der Volksbank und dem Amtsgericht der  erste Segensaltar steht.

Von dort gehen wir über den Konrad-Adenauer-Platz, den Kreisverkehr, den Freiheitsplatz rechts in die Wilhelmstr.; der zweite Segensaltar steht in der Höhe von Haus Nr. 43.

Weiter führt der Prozessionsweg über die Wilhelmstr., die Südpromenade zum Johanniterstift - dritter Segensaltar. Danach gehen wir über die Kirchstr. zurück zur Kirche.

Wir bitten die Anwohner, ihre Häuser und Fenster mit Blumen, Fahnen und ähnlichem festlich zu schmücken. Dieser schöne Brauch ist in der letzten Zeit ein wenig in Vergessenheit geraten. Es wäre aber schön, wenn ihn die Erkelenzer Bürger wieder aufleben lassen würden und somit ihre Zugehörigkeit zu unserer Kirchengemeinde und zur Gemeinschaft der Christen bekunden. Am Fronleichnamstag tragen wir Christus durch die Straßen unserer Stadt. Wir wollen ihn willkommen heißen!

 

Das Rosenkranzgebet in unserer Pfarrkirche St. Lambertus Erkelenz

Im Pfarrbrief und in den Aushängen im Schaukasten steht am Schluss jeder Gottesdienstordnung: Rosenkranzgebet: Montag – Freitag um 17.30 Uhr.

Leider sind kaum Beter anwesend...

Welche Ursachen oder Überzeugungen mag diese Enthaltsamkeit haben? Dafür gibt es sicher mehrere Gründe. Man weiß den ursprünglichen Sinn dieses alten Gebets nicht mehr zu schätzen, es ist nicht eingeübt, und so kennt man es nicht mehr. Das Rosenkranzgebet nimmt das Leben Jesu in seinen Betrachtungen betend auf. Der Beter bittet die Gottesmutter um Begleitung durch sein Erdenleben, so wie sie ihren Sohn auf seinem irdischen Lebensweg begleitet hat. In diesem Jahr wird in Fatima des 100. Jahrestages der Erscheinungen Marias an die drei Hirtenkinder gedacht. Damals 1917 war der 1. Weltkrieg auf dem Höhepunkt mit seinen verheerenden Folgen. Maria hat die Kinder wiederholt aufgefordert: "Betet den Rosenkranz".

Im 2. Weltkrieg, in der Nazizeit, wurden Pilger, die unterwegs zum heimatlichen Wallfahrtsort waren, am Ortsausgang abgefangen und aufgefordert umzukehren. Sie sollten an die Arbeit gehen; zum Beten wäre jetzt keine Zeit.

Ist Zeitmangel auch heute ein Grund dafür, dass wir nicht mehr den Rosenkranz beten?

Zeitzeugen können sich noch an dieses Grauen erinnern und wünschen sich diese Zeiten nicht wieder zurück. Auch heute leben wir wieder in unruhigen Zeiten mit Kriegen, Verfolgungen, Vertreibungen und dem Machtmissbrauch der Führenden. Papst Franziskus hat einmal vom 3. Weltkrieg gesprochen, der auszubrechen droht… Die Mahnung der Gottesmutter gilt von daher auch heute: "Betet den Rosenkranz!"

Herzliche Einladung also zu diesem Gebet!

Für die treuen Rosenkranzbeter und -beterinnen
Hildegard Wittchen

Erkelenzer Burg in Pfadfinderhand

Etwa 100 Pfadfinderinnen und Pfadfinder stürmten die Erkelenzer Burg, hissten auf dem Turm ihr Lilienbanner und nahmen sie zur Feier ihres St.-Georgs-Tages, dem Namensfest ihres Schutzpatrons, St. Georg, in Besitz.

Dies hatte sich der noch junge Pfadfinderstamm Erkelenz ausgedacht und mit dem Bezirksvorstand die Pfadfinderinnen und Pfadfinder des Heinsberger Bezirks eingeladen.

Dieser Einladung folgten die Pfadfinderstämme DPSG St. Nikolaus, Gangelt

DPSG Titus Brandsma, Wegberg, PSG Immerath,  PSG Oberbruch, PSG Graf Gerhard, Wassenberg.

Nach der Besetzung der Burg durchstöberten die Pfadis alle Ecken und Winkel und bewunderten bei herrlichem Wetter die Aussicht vom Burgturm auf die Stadt und die weite Umgebung.

Die Erkelenzer Organisatoren führten die Teilnehmer in die Thematik des Georgstages

"Unterwegs im Auftrag/Namen des Herrn" ein.

In einem Agentenspiel durch die gesamte Erkelenzer Innenstadt erfüllten die Pfadis in kleinen Gruppen unterschiedliche Aufgaben und bewiesen ihre pfadfinderischen Fähigkeiten.

Damit erfuhren, erprobten und erlebten sie praktisch und exemplarisch die wichtigsten Elemente der Pfadfinderarbeit: Lernen durch Erfahrung, - Verantwortung für den eigenen Fortschritt, - Verdeutlichung von Entscheidungssituationen, - Raum geben zur Entfaltung schöpferischer Fähigkeiten, - Aktive Auseinandersetzung mit der Umwelt, - Zusammenleben vertikaler Kleingruppen innerhalb der Großgruppe.

Am abendlichen Lagerfeuer tauschen die Jungen und Mädchen ihre Erfahrungen aus und schlossen diese Runde mit Liedern.

Der Erkelenzer Stammeskurator, Caesare Ragazzi, vertiefte in der morgendlichen Wegzeit das Motto des Georgstages und verdeutlichte es mit entsprechenden Bibeltexten. Gemeindereferent und Stammeskurat der PSG Immerath, Michael Kock, erläuterte in seiner Ansprache die Elemente der Pfadfinderarbeit.

Der Bezirksvorsitzende, Hans-Josef Rosen, überraschte die Pfadfinderinnen

St. Georg, die als Gäste mitfeierten, indem er der Vorsitzenden des PSG-Bezirksverbandes, Sabine Kock, das alte PSG "Kleeblatt" - Banner des Bezirkes überreichte.

Für die gelungene Durchführung des St.-Georgs-Tages erhielt der Erkelenzer Stamm das St.-Georgs-Schild.

Nach der gemeinsamen Aufräum- und Säuberungsaktion und dem Einholen des Banners vom Turm verabschiedeten sich die Pfadis zum nächsten St.-Georgs-Tag.

 

 

Versammlung

Die Versammlung für alle Mitglieder der Frauengemeinschaft findet statt am Dienstag, dem 27.06.2017 um 15.00 Uhr im Pfarrzentrum statt. Wir wollen bei Kaffee und Kuchen sowie schöner Musik einen gemütlichen Nachmittag miteinander verbringen. Um Anmeldung bei Ihrer Helferin bis zum 23.06.2017 wird gebeten.

Oktav in Holtum

Am Mittwoch, dem 28.06. fährt die Frauengemeinschaft zur Frauenmesse nach Holtum (im Rahmen der Holtumer Oktav). Abfahrt ist um 17.30 Uhr ab Westpromenade. Auch hierzu erbittet die Frauengemeinschaft um Anmeldung bei Ihrer Helferin bis zum 26.06.2017.

Ökumenischer Gebetskreis

Ich kann so kommen wie ich bin –

Gemeinsam beten – wenn nicht jetzt – wann dann?

Zu dieser Möglichkeit der Gemeinschaft lädt der Ökum. Gebetskreis immer

am ersten Donnerstag im Monat von 19.30 bis 21.00 Uhr in die Krypta von

St. Lambertus (im Juni am 01.06.) ein!

 

 

 

 

180 Jahre

Kevelaer Bruderschaft Erkelenz

Im Festjahr "375 Jahre Wallfahrt Kevelaer" feiert die Erkelenzer Kevelaer Bruderschaft ihr 180- jähriges Jubiläum.

Um die Weihnachtszeit 1641 betete der Händler Hendrick Busmann an einem Hagelkreuz auf dem Weg zwischen Geldern und Weeze. Dabei hörte er einen geheimnisvollen Aufruf: "An dieser Stelle sollst Du mir eine Kapelle bauen." Obwohl er arm war, baute er 1642 nach einem erneuten Anruf an der Stelle ein schlichtes "Heiligenhäuschen", in dem er ein "papierenes" Bildchen  "Unserer Lieben Frau" ausstellte. Dieses Bildchen hatte seine Frau von Soldaten aus Luxemburg auf Umwegen über einen in Haft befindlichen Leutnant erworben. Schon bald kamen viele Menschen aus Geldern und anderen Ortschaften, um an diesem Ort zu beten. Auch geschahen dort Wunder, die aufgezeichnet wurden. Um den Bildstock herum baute man

1654 die sechseckige prächtige Kapelle. Das kleine Gnadenbild ist bis heute dasselbe geblieben. Von da an kamen immer mehr Pilger zu dem Gnadenbild von Kevelaer und flehten um die Fürsprache der "Trösterin der Betrübten".-auch aus den Erkelenzer Landen. Vermutlich wurde die Kevelaer Wallfahrt damals von der Sakramentsbruderschaft durchgeführt. Am 06. September 1837, also vor 180 Jahren, erlaubte der Erzbischof von Köln, Clemens August Droste-Vischering, auf eine Erkelenzer Eingabe vom 05.09.1837 hin, den Erkelenzern die Durchführung einer Kevelaer Wallfahrt mit der Auflage, dass sie von einem Geistlichen begleitet werden und die Erlaubnis der weltlichen Behörden selbst beschafft werden müsse.

Das 50-jährige Jubiläum feierte die Bruderschaft 1887 mit der ersten Eisenbahnwallfahrt, zu der "400 Billets gedruckt" wurden. 1916 suchten 500 Kevelaer Pilger in den Kriegswirren des 1. Weltkrieges Trost und Zuflucht bei der "Trösterin der Betrübten".

Nachdem wegen des Krieges und den Quartier- und Verpflegungs-schwierigkeiten die offiziellen Wallfahrten von 1917/18 ausfielen, fand 1919 wieder eine Wallfahrt nach Kevelaer statt. Von 1922 an fand die Wallfahrt wieder jährlich statt, trotz der schwierigen wirtschaftlichen Lage.

Zum 100-jährigen Jubiläum 1936/37 rief der damalige Oberpfarrer Frings in einem Verkündigungsschreiben die Pfarrangehörigen auf Grund der politischen Lage eindringlich dazu auf, recht zahlreich an der Wallfahrt teilzunehmen. Aus Anlass des 100-jährigen Jubiläums stiftete die Bruderschaft die Marienstatue    - ein Werk  des Erkelenzer Künstlers F.X. Haak - auf dem Mutter-Gottes-Altar  der Lambertuskirche.

Von 1940 bis 1946 fielen die Wallfahrten auf Grund der politischen Verhältnisse aus. In dieser Zeit wurden allerdings die Pfarrangehörigen, "die nach Kevelaer reisen wollten" auf die planmäßigen Züge aufmerksam gemacht. An der ersten offiziellen Wallfahrt nach dem 2. Weltkrieg mussten am 12.09.1946 drei Sonderwagen (d.h. Güterwagen) der Eisenbahn eingesetzt werden.Von 1948 an pilgern die Fußpilger wieder jährlich nach Kevelaer. 1950 fiel allerdings die Fußwallfahrt aus. Seitdem wallfahren bis heute jedes Jahr Fußpilger zur Mutter der Betrübten an den Niederrhein.Neben den Fußpilgern machten sich in den 50er und 60er Jahren auch zahlreiche Zugpilger auf den Weg. Ab den 60er Jahren stiegen die Zugpilger in Busse um.Die Wallfahrten organisierten in den 50er Jahren Franz Glasmacher, Hermann Schiffer und Leni Schröder, in den 60er Jahren Hermann Schiffer, Konrad Gatzen, Leo Abels,  Gustav Overmann, Franz Wille und Josef Hirschauer.

Von 1968 an leitete Karl-Heinz Jopen als Präfekt bis zu seinem Tod 2009 die Wallfahrten. Hermann Schiffer unterstützte als Kassierer seine Arbeit.2009 übernahm dann Ingrid Bünger die Organisation der Kevelaer Wallfahrten.Die leitenden Pfarrer begleiteten die Zug-/Busprozessionen, während Kapläne die Fußpilger anleiteten.

"Gebe Gott auf die Fürsprache Mariens, dass die Lambertuspfarre aus ihren Kevelaer Wallfahrten auch künftig immer reichen Segen erfahren möge!"(Karl-Heinz Jopen)

 

AVE MARIA – AVE MARIA – AVE MARIA

         Marianische

Kevelaer Bruderschaft

           Erkelenz

 180 Jahre Marianische Kevelaer Bruderschaft Erkelenz

 

 

Jubiläumsmesse

unter Mitwirkung des Städtischen Musikvereins Erkelenz

am Sonntag, dem 07. Mai 2017, 10.00 Uhr.

Fußwallfahrt im Jubiläumsjahr 2017:

Mittwoch, den 13. September 2017 bis Freitag, den 15. September 2017

Buswallfahrt im Jubiläumsjahr 2017:

Donnerstag, den 14. September 2017

 

 

 

 

 


 

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