28. August 2016:

Priesterlicher Bereitschaftsdienst

Priesterlicher Bereitschaftsdienst  -  eine Klarstellung-

Liebe Pfarrangehörige,

nach wie vor gilt, was der Apostel Jakobus seinen Gemeinden sagt:

"Ist einer von euch krank? Dann rufe er die Ältesten der Gemeinde zu sich; sie sollen Gebete über ihn sprechen und ihn im Namen des Herrn mit Öl salben. Das gläubige Gebet wird den Kranken retten und der Herr wird ihn aufrichten; wenn er Sünden begangen hat, werden sie ihm vergeben." (Jak. 5,13-15)

Diesem Dienst fühlen wir Priester uns nach wie vor verpflichtet.

Nun müssen wir allerdings darauf hinweisen, dass es einige Mitbrüder gibt, die auf Grund ihres Alters und auf Grund ihrer körperlichen Konstitution hierzu nicht mehr uneingeschränkt in der Lage sind. Das heißt, derzeit stehen für diesen wertvollen Dienst nur Pfarrvikar Pater Paul, Pfarrer Dr. Scheulen und ich zur Verfügung und wir nehmen diesen Dienst im wöchentlichen Wechsel wahr.

Das wäre nun weiter keine Schwierigkeit, würde nicht unser normaler Dienst mit Terminen und Aufgaben weiterlaufen. Die Zeiten, wo wir Priester uns die Woche für den Bereitschaftsdienst weitestgehend frei halten konnten, ist aufgrund der Größe der Gemeinde und wegen der geringer gewordenen Anzahl der Priester längst vorbei.

Das bedeutet  wiederum, dass das, was wir Ihnen als priesterlichen Bereitschaftsdienst anbieten können, sich von dem, was das Krankenhaus oder die Ärzte oder auch die Notfallseelsorge leisten, unterscheidet; denn wir können diesen Dienst, so wichtig er ist, nur noch nebenher übernehmen.

Das führt leider dazu, dass wir nicht wirklich immer sofort und sogleich zur Verfügung stehen können, sondern häufig erst kommen können, wenn die anderen Aufgaben beendet sind (Gottesdienste, Gespräche, Sitzungen ….).

Da hoffen wir sehr auf Ihr Verständnis!

Darum wäre es für alle Beteiligten gut, nicht zu lange mit der Krankensalbung zu warten, oder sie aufzuschieben, sondern sich rechtzeitig, zum Beispiel wenn Krankenhausbesuche anstehen oder sich medizinische Komplikationen abzeichnen, über die Krankenhauszentrale (02431 / 89 0) bei uns zu melden.

Denn es ist ja nicht mehr die "Letzte Ölung", sondern die Krankensalbung, die da gespendet wird. Übrigens wird diese vier Mal im Jahr für alle, die sich alt, krank, hinfällig und bedürftig fühlen in vier Kirchen unserer Pfarrei gespendet. Im Frühjahr in Tenholt zur Antonius-Oktav, im Sommer in Kückhoven zur Maria-Hilf-Oktav und im November in St. Lambertus Erkelenz Stadt und in

St. Christophorus in Gerderath.

Eine Klarstellung, von der wir hoffen, dass sie auf Verständnis und Akzeptanz stößt und gleichzeitig eine Einladung zur Krankensalbung ist.

Für das Pastoralteam  -  Ihr Pastor Werner Rombach

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