30. November 2016:

Grußwort Dezember

"Macht hoch die Tür, die Tor macht weit!"

Das bekannte Adventlied ist für uns fast eine ‚Regieanweisung‘ für den Advent…

Tür und Tor öffnen, das Herz bereit machen, dazu lädt das Lied uns ein; damit wir am Ende des Advents den Geburtstag Jesu angemessen feiern können.

Türen faszinieren Menschen schon seit langem. Wie oft haben wir schon vor einer Tür gestanden und wie oft ist, wenn die Tür aufging, etwas Wesentliches passiert. Türen stehen für Grenzen, Möglichkeiten, Chancen, Herausforderungen, Abschiede und für neue Horizonte, die sich öffnen. Kleinkinder erleben Türen als Hindernisse. Wenn sie groß genug sind, können sie selbst die Türen öffnen und sich neue Zugänge schaffen. Türerlebnisse sind oft mit Gefühlen verbunden. Wenn Sie jemanden besuchen wollen und an der Tür klopfen oder klingeln – wird Ihnen aufgemacht oder bleibt die Tür verschlossen? Verschlossene Türen vermitteln oft das Gefühl des ausgeschlossen Seins. Manchmal sind wir aber froh, die Tür schließen zu können, um unsere Ruhe zu haben.

Es gibt viele Redewendungen, in denen Türen eine Rolle spielen:

"Dem stehen alle Türen offen"

"Jemand rennt offene Türen ein"

"Zwischen Tür und Angel"

"Ein Tag der offenen Tür"

"Vor der eigenen Tür kehren"

"Mit der Tür ins Haus fallen"

"Jemandem die Tür vor der Nase zuschlagen"

Welche Tür hat in Ihrem Leben eine besondere Rolle gespielt?

Welche Tür soll jetzt in der Adventszeit für Sie ausschlaggebend sein?

"Macht hoch die Tür, die Tor macht weit!"

Ich wünsche Ihnen und mir, dass wir unsere Türen öffnen können.

Barbara Felder, Gemeindereferentin

zurück