01. Mai 2015:

Grußwort Mai

Liebe Mitchristen,

am 4. Juni feiern wir Fronleichnam. Wir ziehen mit unserem Lebensbrot durch die Straßen. Gott kommt aus der Kirche, er kommt zu uns, er ist MITTEN unter uns. Er steht uns bei in unserem Alltag, er segnet uns. Er kommt zu uns, damit wir uns neu finden in IHM.

Wenn wir an Fronleichnam durch die Erkelenzer Straßen ziehen, werden wir auch auf dem Außengelände des Krankenhauses Halt machen. Das Krankenhaus als ein Ort, an dem die Frage nach der Gegenwart Gottes besonders drängend sein kann.

Da ist es gut, dass Gott den Kranken im Krankenhaus ganz nahe kommt. Den Leib Christi zu sehen, bedeutet für viele von ihnen, Kraft zu schöpfen. Diese Erfahrung, dieses Berührt-sein kann neuen Mut mit sich bringen. Viele helfende Hände sorgen dafür, dass die Kranken diese Erfahrung machen können: Das Pflegepersonal macht es möglich, dass die Patienten abholbereit sind. Kommunionhelfer holen und bringen die Patienten und teilen anschließend Kommunion aus. Die Küsterin Frau Jenckel und die Kommunionhelfer bauen den Altar auf. Die technische Abteilung und Frau Ophoven, Sekretärin des Verwaltungsdirektors des Krankenhauses, sorgen für alles Organisatorische.

 

Wie Sie sehen, zieht das "Stationmachen" am Krankenhaus Kreise, weil wir angesteckt sind von der frohen Botschaft und diese an andere weitergeben möchten - besonders an Fronleichnam.

 

Ihre Monika Fernandes, Krankenhausseelsorgerin

zurück