26. Februar 2017:

Diakonweihe Michael Druyen

Liebe Gemeinde!

Jetzt so kurz nach meiner Diakonenweihe in der Propsteikirche St. Mariä Geburt in Kempen, ist es Zeit für all die guten Wünsche, Gaben und vor allem für all die Gebete DANKE zu sagen. Ich möchte mich bei all den Menschen bedanken, die nach Kempen zu meiner Weihe gekommen sind, um diesen besonderen Tag mit mir zu feiern. Ich habe mich sehr gefreut, dass einige Menschen aus der Pfarrei Christkönig Erkelenz in Kempen waren und an der Liturgie teilgenommen haben. Bedanken möchte ich mich aber auch bei den Menschen, die am Sonntag, dem 2. April, in St. Lambertus in Erkelenz um

10 Uhr im Gottesdienst waren und so meinen ersten Dienst als Diakon in der Liturgie mitgefeiert haben. Ganz besonders sei an dieser Stelle das Vokalensemble "Bella Voce" und die Messdiener erwähnt, die durch ihren Einsatz die Liturgie zu etwas ganz Besonderem gemacht haben. Auch bei den Menschen, die diesen Gottesdienst gestaltet, vorbereitet und realisiert haben, möchte ich mich ganz herzlich bedanken. Damit nach der Liturgie eine gemeinsame Begegnung möglich war, brauchte es die Unterstützung von fleißigen Händen, denen ich an dieser Stelle auch noch mein Dank aussprechen möchte. Bedanken möchte ich mich aber auch bei all den Menschen, die vielleicht gerne nach Kempen oder nach St. Lambertus gekommen wären, dieses aber aus den verschiedensten Gründen nicht konnten und die doch die Liturgie in Gedanken mit mir gefeiert haben oder die mich auf meinem Weg hier in Erkelenz mit ihren Gebeten begleitet haben.

Da durch die Diakonenweihe meine Zeit als Praktikant hier in Erkelenz endet, freue ich mich, weiter als Diakon hier bleiben und weiter lernen zu dürfen. Ich möchte mich dafür bedanken, dass Sie mich so freundlich aufgenommen haben und es mir dadurch so leicht gemacht haben, mich hier wohl zu fühlen. Ein ganz besonderes Dankeschön spreche ich aber meinem Ausbilder Pastor Rombach aus, weil er sich in den letzten Monaten so gut um mich gekümmert hat und sich viel Zeit für mich genommen hat, damit ich hier gut ausgebildet

werde und immer jemanden habe, der mir all meine Fragen beantwortet.

Ihnen allen sei herzlich gedankt für die gute Zeit des Praktikums hier.

In der nicht unbegründeten Hoffnung auf ein gutes weiteres Jahr hier in Erkelenz, in dem ich hier als Diakon meinen Dienst für Sie und mit Ihnen verrichten darf, grüße ich Sie alle ganz herzlich.

Ihr Michael Druyen

 

 

Diakonenweihe Propsteikirche St. Mariä Geburt, Kempen-Niederrhein

 

"Hier bin ich! Sende mich" (Jesaja 6,8)

Unter diesen Gedanken war die Feier der Diakonenweihe von Michael Druyen und Herrn Dr. Dennis Rokitta am 01. April 2017 in der Propsteikirche St. Mariä Geburt, Kempen gestellt.
Ein Gedanke, der im Laufe der fast zweistündigen Feier aufgenommen wurde. Sei es durch die liturgischen Texte, sei es in der Predigt von Weihbischof Dr. Karl Borsch.

In Begleitung einer großen Messdienerschar und mit festlicher Orgel- und Bläsermusik zogen die Diakonatsbewerber zusammen mit den Konzelebranten und Weihbischof Dr. Borsch in die vollbesetzte Kirche ein. Gleich zu Beginn der Messe wurden beide Kandidaten vor den Bischof gerufen und vom Regens für würdig gehalten, zu Diakonen erwählt zu werden.

Der eigentliche Akt der Weihe wurde nach der Predigt durch den Weihbischof vollzogen. Die Kandidaten traten einzeln vor den Bischof und dieser nahm ihnen das Versprechen ab, sich zu verpflichten zu einem Leben nach dem Vorbild Jesu Christi, zum Dienst am Wort Gottes und an den Menschen, zu einem Leben in Ehelosigkeit, zum Gebet und zum Gehorsam gegenüber dem Bischof.
Dem gegebenen Versprechen folgte als äußeres Zeichen die Handauflegung durch den Bischof in Stille. Dadurch sollte der Heilige Geist die zu Weihenden zu ihrem Dienst in der Kirche befähigen. Die Übergabe des Evangeliars und der abschließende Friedensgruß beschlossen den Ritus und so wurde zum Ausdruck gebracht, dass die neuen Diakone nun im Dienst stehen.

In seiner Predigt war Weihbischof Borsch zuvor auf die Aufgabe eingegangen, die die neuen Diakone erwartet. Dass der Anteil der katholischen Christen an der Bevölkerung in Deutschland nur noch 30% beträgt und dass der Gedanke der Mission wieder stärker ins Bewußtsein der verbliebenen Christen gerückt werden müsse. Mission sei nichts Verwerfliches sondern eine der großen Aufgaben unserer Zeit. Glaubenszeugnisse müssten von jedem Christen erbracht werden, nicht nur von Geweihten. Die neuen Diakone sollten an dieser Aufgabe und ihrer Berufung nicht verzagen. Sie könnten sich darauf verlassen, Jesus Christus sei an ihrer Seite um zu unterstützen und zu leiten. Auch Schwachheit sei erlaubt, man dürfe diese Schwachheit aber nicht pflegen, sondern müsse versuchen sie zu überwinden. Dazu dürfe man auf die Kraft des Heiligen Geistes vertrauen.
Eine insgesamt vom Gedanken der Hoffnung und Zuversicht geprägte Auslegung des Gedankens "Hier bin ich! Sende mich"

Die sich anschließende Eucharistiefeier konnten Michael Druyen und Dennis Rokitta dann in ihrer neuen Funktion als Diakone mitfeiern.

 

 


 

Steckbrief Michael Druyen                      

Mein Name ist Michael Druyen und ich bin 29 Jahre alt. Geboren und aufgewachsen bin ich in Kempen und damit am Niederrhein zuhause. Nach dem Abitur habe ich in Münster Theologie studiert und bin noch dabei, in Frankfurt St. Georgen ein Lizentiatsstudium zu absolvieren. Außerdem bin ich Priesteramtskandidat für das Bistum Aachen und werde im Rahmen meiner Ausbildung zunächst als Praktikant in der Pfarrei Christkönig in Erkelenz arbeiten. Dieses Praktikum wird im nächsten April mit meiner Diakonenweihe enden. Danach werde ich aber weiter als Diakon in der Pfarrei tätig sein und mich auf meine Priesterweihe 2018 vorbereiten.

In meinem Studium habe ich mich viel mit dem Alten Testament und seiner Auslegung beschäftigt. Jetzt freue ich mich aber nach der vielen Zeit, die ich an der Uni und über Büchern verbracht habe, auf eine Pfarrei und auf die neuen Herausforderungen, die mich dort erwarten. Ein Schwerpunkt meiner Arbeit wird mit Sicherheit die Liturgie und alles, was damit zu tun hat. So hoffe ich, dass ich wieder in die Ministrantenarbeit einsteigen und dort meine Erfahrungen als langjähriger Messdiener mit einbringen kann. Auch im Bereich der Jugendarbeit wird sich sicher eine Tätigkeit für mich finden. Trotzdem hoffe ich, dass ich mir auch die anderen Bereiche anschauen kann, damit ich möglichst viel lernen kann.

Ich freue mich auf viele Gespräche und die vielen Erfahrungen, die ich in Ihrer Pfarrei machen kann. Ganz herzlich grüßt Sie

Ihr Michael Druyen

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