14. Dezember 2014:

Diakon

Am vergangenen dritten Adventsonntag wurde Diakon Kurt Esser in der Eucharistiefeier um 11.30 Uhr in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Da die Diakonen-Weihe wie die Priesterweihe ein Leben lang Bestand hat, wird er in unserer Gemeinde weiterwirken; das heißt natürlich in reduziertem Maße eingesetzt werden.

Das ist sein Wunsch, der Wunsch des Bistums und auch mein Wunsch.



Das heißt Diakon Esser scheidet aus dem Diakonat im Hauptberuf aus und nimmt nun den Status des Diakons im Nebenamt wahr. Bei aller Wehmut, die auf beiden Seiten mitschwingt, ist das dennoch gut so, denn so kann er sich als frischgebackener Opa zusammen mit seiner lieben Ehefrau Else um den Enkel Thomas in Prag kümmern. Alle, die Eltern oder Großeltern sind, wissen, dass

man die Zeit mit Enkeln genießen sollte, denn sie geht viel zu schnell vorbei. Im Namen der ganzen Gemeinde möchte ich Herrn Diakon Esser für sein großes Engagement in der Gemeinde danken, für seine Arbeit im Seniorenbereich (in den Altenheimen und bei den Hausbesuchen älterer und kranker Gemeindemitglieder), im Bereich der Umsiedlung, der Vorbereitung auf den Sakramentenempfang und deren Durchführung (Taufe, Firmung, Eheschließung), im Bereich der vielfältigen Gottesdienste (Wortgottesfeiern, Begräbnisgottesdienste, Andachten, Eucharistiefeiern, in denen er assistierte …) im Bereich der Verkündigung (in verschiedenen Grundschulen, im ökumenischen Bibelkreis in Schwanenberg, im Predigtdienst … ) und im Bereich der Organisation von Gottesdienstplänen … . Ganz gewiss habe ich das eine oder andere vergessen, weil Diakon Esser ebensoVieles übernommen und

durchgeführt hat.

Für alles das und vieles mehr gilt es ihm und seiner lieben Ehefrau Else, ja der ganzen Familie Esser, die ihm immer wieder den Rücken gestärkt hat, zu danken.

Ich selbst werde ihn im Pfarrhaus, in dem er sein Büro hatte, sehr vermissen.

Er gehörte quasi zum Inventar. Aber wie gesagt: Ruhestand ist Ruhestand und den sollten wir ihm von Herzen gönnen.

Dankbar dürfen wir in Zukunft sein für das, womit er sich in unserer großen Gemeinde Christkönig einbringt. Das, was er noch weiterführt oder übernehmen wird, wird noch genau auszuloten sein.

Lieber Herr Esser, im Namen der ganzen Gemeinde:

Herzlichen Dank und Gottes Segen für die Zukunft.

Ihr Pastor W. Rombach

zurück